Betriebsprüfung

Die Betrieb­sprü­fung durch die Renten­ver­sicherung gem. § 28p SGB IV ist so unbe­liebt wie unver­mei­d­bar.  Obwohl sie üblicher­weise im Büro des Steuer­ber­aters durchge­führt wird, ist die Hinzuziehung eines Recht­san­walts immer dann sin­nvoll, wenn mit prob­lema­tis­chen Fra­gen oder sog­ar mit konkreten Auseinan­der­set­zun­gen zu rech­nen ist.

 

Fra­gen, die sich häu­figer stellen, sind hier:

  • Ist der sozialver­sicherungsrechtliche Sta­tus aller Mitar­beit­er kor­rekt bew­ertet wor­den?
  • Gibt es Auseinan­der­set­zun­gen über die Ver­sicherungspflicht in der Kranken­ver­sicherung?
  • Gibt es Sachver­halte, bei denen prob­lema­tis­che Pauschalzahlun­gen geleis­tet wor­den sind, bei denen nicht klar ist, ob der Prüfer diese nicht als Arbeit­sent­gelt ansieht? Folge wäre hier eine Pflicht zur Nachver­beitra­gung
  • ist der sozialver­sicherungsrechtliche Sta­tus von Mini­job­bern, Studieren­den und von kurzfristig beschäftigten Arbeit­nehmern kor­rekt bew­ertet wor­den?
  • Durfte der Arbeit­ge­ber mit seinen Mitar­beit­ern Rah­men­vere­in­barun­gen abschließen?
  • Beste­ht eine Beitragshaf­tung als Auftraggeber/Bürge in ein­er Min­dest­lohn­brache oder als Entlei­her in der Arbeit­nehmerüber­las­sung?
  • Erfol­gte eine Beitragsvoren­thal­tung vorsät­zlich mit der Folge ein­er dann 30-jähri­gen Ver­jährungs­frist?
  • Muss der Arbeit­ge­ber für nicht abge­führte Beiträge Säum­niszuschläge in Höhe von 12 % jährlich bezahlen?

 

Muss Ent­gelt nachver­beitragt wer­den, greift die sog. Net­tolohn­fik­tion gem. § 14 Abs. 2  SGB IV.

Net­tolohn­fik­tion bedeutet, dass die gesamten Zahlun­gen, die an einen freien Mitar­beit­er, der vom Betrieb­sprüfer als Arbeit­nehmer eingestuft wird, als Net­tolohn ange­se­hen wer­den. Davon aus­ge­hend wird rück­gerech­net, wie hoch der Brut­tolohn gewe­sen wäre, um danach den Gesamt­beitrag zur Sozialver­sicherung zu berech­nen. 

Unsere Dienstleistungen auf einen Blick

  • Vorbereitung der Unterlagen
  • Anwesenheit bei der Betriebsprüfung und Klärung problematischer Sachverhalte
  • Abschlussgespräch mit dem Betriebsprüfer
  • Begutachtung von Sachverhalten, zu denen es keine Rechtsprechung gibt oder wenn der Sachverhalt zu komplex ist
  • Widerspruch und Klage gegen Beitragsbescheide
  • Anträge auf Aussetzung der Vollziehung von Beitragsschaden
  • Verhandlungen über Beitragsstundungen mit den Krankenkassen

Ihre persönlichen Ansprechpartner

Rechtsanwalt Jörg Hennig

Rechtsanwältin Anika Nadler